Erleichterung für Pendler – Bahn stellt „Streckenagent“ vor

eiseeeenbahndbnavigator

Nichts ist schlimmer als morgens in der Kälte auf dem Bahnsteig zu stehen, obwohl man längst hätte auf der Arbeit sein müssen. Gerade Berufspendler haben es oft nicht leicht, denn Zugausfälle und Staus gehören ungewollt zu ihrem Alltag. Die Deutsche Bahn möchte den Bahnpendlern nun ein bisschen unter die Arme greifen und mit ihrem „Streckenagent“ wenigstens detailliert über Verspätungen aufklären.

Informationen über Verspätungen gibt die Bahn zwar schon seit längerer Zeit über die DB Naviagtor-App bekannt, allerdings funktioniert dies in der Praxis bisher oft nur mittelprächtig. Das was die App anzeigte, das was auf der Bahnhofstafel stand und wie viel Verspätung der Zug dann tatsächlich hatte, ging leider allzu oft ziemlich weit auseinander.

Doch die neue App, die nun kostenloses für iOS und Android bereit steht soll aus den Fehlern ihres Vorgängers gelernt haben und bietet zudem ein weitaus üppigeres Angebot. Durch Push-Nachrichten soll der Pendler nun informiert werden, wenn es mal zu Verspätungen oder Zugausfällen kommt. Wenn möglich wird sogar eine alternative Reisemöglichkeit angezeigt.

Das Konzept gefällt, bleibt nur abzuwarten, ob es seine Versprechungen auch tatsächlich in die Tat umsetzt.

LCD-, Plasma-, OLED-Dschungel

Jeder Hersteller wirbt mit ihnen, doch niemand kann sie so recht unterscheiden. Die Rede ist von den Bezeichnungen für verschiedene Fernsehertypen. OLED, LCD, LED, Full-LED, Edge-LED, Plasma und, und, und – aber was bedeuten die kryptischen Bezeichnungen eigentlich und wo liegen die Unterschiede? Die Antwort gibt es in meinem heutigen Blog-Post.

tvtvtvtvDie LCD-Technik ist momentan stark auf dem Vormarsch. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die konkurrierenden Plasma-Bildschirme ihre Vorteile gegenüber den LCD-Fernsehern nach und nach eingebüßt haben. Konnten die LCD -Geräte der ersten Generation die Farben – insbesondere schwarz – nicht so natürlich darstellen, sieht es heutzutage ganz anders aus. Der Grund dafür sind Unterschiede in der Entwicklung der Hintergrundbeleuchtung. Die ersten LCD-Fernseher verfügten noch über eine Hintergrundbeleuchtung per Leuchtstoffröhren. Das hat den Nachteil, dass schwarz nicht vernünftig wiedergegeben wird, da die Leuchtstoffröhren dauerhaft eingeschaltet sind. Durch den Einsatz moderner LED-Birnen, können diese einfach abgeschaltet werden, wenn das Gerät schwarz wiedergeben soll. Dementsprechend sind heutige LCD-Fernseher im Prinzip nichts anderes als LED-Fernseher.

Des Weiteren besteht ein Unterschied zwischen Edge-LED und Full-LED. Bei Edge-LED Bildschirmen wird ausschließlich der Rahmen beleuchtet, bei Full-LED Bildschirmen sitzen die Dioden gleichmäßig hinter den Pixeln. Ihr merkt schon, wie komplex die ganzen Zusammenhänge sind.

Die Plasma-Bildschirme hingegen funktionieren schon wieder auf eine ganz andere Art und Weise. Sie zeichnen sich durch schnelle Bildwechsel mit besserem Farben und stärkerem Kontrast aus. Das erreicht der Plasma-Fernseher, indem kleinste Entladungen von Edelgasen, dem Plasma, die Pixel selbst zum Leuchten bringt. Sie werden also nicht angestrahlt.

Und OLED-Bildschirme? Sie sollen die Vorteile von LCD und Plasma vereinen. OLED steht für organische Leuchtdiode, das heißt, dass sie aus mehreren hauchdünnen Schichten besteht, die jegliche Farben durch eine Verflechtung aus rotem, grünem und blauen Licht produzieren können. Problem daran ist allerdings, dass diese Technik noch nicht ganz ausgereift und dazu auch noch sehr teuer ist.

Alle Techniken haben ihre Vor- und Nachteile und somit muss jeder selbst abwiegen, welcher Fernseher für ihn die richtige Wahl ist. Ich hoffe, ich konnte euch das heute ein wenig näher bringen.